Erfolgreiche Zusammenarbeit: inray OPC Router bei AURIA

Im Werk Straubing der AURIA Solutions GmbH entstehen Bodenverkleidungen, die Just-in-Time und Just-in-Sequence an verschiedene Werke von Automobilherstellern im Premiumbereich geliefert werden. Um trotz zahlreicher Varianten, hoher Qualitätsanforderungen und vollständiger Rückverfolgbarkeit die kurzfristig bestellte Sequenzierung zu erreichen, ließ AURIA ihr SAP ERP-System von der inray Industriesoftware GmbH mit einem umfassenden System zur automatischen Fertigungssteuerung ergänzen. So erreichen Menschen und Maschinen gemeinsam Spitzenleistungen.

In einer inzwischen zwölfjährigen Partnerschaft mit inray entwickelte das Unternehmen nach den jeweiligen Anforderungen eine extrem schlanke, allerdings redundant abgesicherte Automatisierungslösung. Heute steuert und dokumentiert diese sämtliche Produktionsprozesse in direkter Kommunikation zwischen SPS, Etikettendruckern und SAP. Auf der untersten Ebene wurden dazu alle SPS-Steuerungen der einzelnen Stationen, wie hydraulischen Tiefziehpressen, Transportsysteme oder Wasserstrahl-Schneidanlagen, mit einem KEPServerEX von Kepware verbunden. Die oberste Steuerungsebene übernimmt das ERP-System von SAP, welches Rohmaterial und Rezepturen, Tiefziehwerkzeuge und Fertigungsprogramme ebenso vorgibt, wie die zu produzierenden Produkte, die Prozesse der Ein- und Auslagerung und die richtige Sequenz für die Belieferungen. Dazwischen regelt der OPC Router von inray die Kommunikation als grafische, programmierbare Datendrehscheibe. Hier wird bestimmt, welche SPS-Signale an SAP und die Peripheriegeräte weitergegeben, welche Daten aus SAP an die SPS und die überall installierten Etikettendrucker geschickt werden.

IT-Administrator Michael Kalbe erklärt: „Die grafische Benutzerführung des OPC Routers lässt sich auch ohne umfassende Programmierkenntnisse beherrschen. Alltägliche Änderungen an einzelnen Prozessschritten kann man daher einfach selbst erledigen.“ Bei Bedarf werden kleine Programmroutinen eingebunden, Vorlagen für verschiedene Prozesse lassen sich einfach kopieren und anpassen. Die Datenübertragungen erfolgen per Remote Function Call (RFC) mit Handshake, was die Sicherheit und Zuverlässigkeit im System enorm erhöht. Alle zehn Sekunden aktualisiert sich der Status. Um das Datenvolumen im Netzwerk zu reduzieren, werden diese vor dem Versenden komprimiert, um sich am Ziel wieder anzureichern. „Die laufenden Übertragungsprozesse stellt der OPC Router grafisch dar“, sagt Michael Kalbe. „So kann ich Fehler schnell lokalisieren und Abhilfe schaffen, wenn eine SPS nicht mehr sendet oder ein Etikettendrucker nicht mehr funktioniert.“

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